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Mythos Atomkraft: Über die Risiken und Aussichten der Atomenergie (2006)
| Auteur | F.Matthes, G.Rosenkranz, H.Böll Foundation |
| Datum | februari 2006 |
| Classificatie | 6.01.0.00/244 (ALGEMEEN) |
| Opmerking | Also available in Ukrainian (6.01.0.00/239), English (6.01.0.00/240) and Russian (6.01.0.00/242) |
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Uit de publicatie:
VORWORT Die Atomenergie ist wieder verstärkt in der Diskussion. Der Energiehunger aufstrebender Industriestaaten wie China und Indien, steigende Ölpreise, die riskante Abhängigkeit von russischem Erdgas und der galoppierende Klimawandel werden zu ihren Gunsten ins Feld geführt. Die Atomlobby schnuppert Morgenluft, von einem come back der Atomenergie ist die Rede. Bisher ist das durch Fakten nicht gedeckt. Der Anteil des Atomstroms am gesamten Energieverbrauch ist weltweit rückläufig. Einige Neubauten in Asien und ein Reaktor in Finnland werden diesen Trend nicht umkehren. Auch die Industrie ist zögerlich und fordert umfangreiche staatliche Beihilfen und Garantien, bevor sie sich auf das Abenteuer neuer Atomkraftwerke einlässt. Die veränderte energiepolitische Landschaft und die Offensive der Atombefürworter sind aber Grund genug, sich wieder intensiver mit der Atomkraft zu beschäftigen. In einer Reihe von Themenpapieren legt die Heinrich-Böll-Stiftung nun Analysen und Informationen zu den großen Streitfragen Reaktorsicherheit, Brennstoffkreislauf, Proliferation, Ökonomie und Klimaschutz in einem Buch mit dem Titel Mythos Atomkraft. Ein Wegweiser vor, für das Felix Matthes vom Öko-Institut dankenswerterweise die wissenschaftliche Koordination besorgte. Zugleich bieten wir mit einem eigenständigen Beitrag von Gerd Rosenkranz, dem wir an dieser Stelle herzlich danken, in der vorliegenden Broschüre eine kompakte Bewertung der Zukunftsaussichten und Risiken der Atomenergie. Die Auseinandersetzung mit der Atomenergie wird nicht nur in Deutschland geführt, sondern in vielen Partnerländern der Heinrich-Böll-Stiftung. Wir haben daher die genannten Buchbeiträge vorrangig in einer internationalen Perspektive für diese Partnerländer in Auftrag gegeben und nicht spezifisch für die deutsche Situation. Ausgaben in verschiedenen Sprachen (u.a. Englisch, Russisch, Ukrainisch, Portugiesisch) sind in Vorbereitung. In Deutschland wird sich die atompolitische Auseinandersetzung in den kommendenJahren auf zwei Fragen zuspitzen: Laufzeitverlängerung: Werden Reststrommengen von neueren Reaktoren auf die zur Abschaltung anstehenden Altreaktoren Biblis A, Biblis B, Brunsbüttel und Neckarwestheim übertragen? Eine Ausnahmeklausel im Atomkonsens ermöglicht dies mit Zustimmung der Bundesregierung. Die Konsequenz wäre nicht nur ein Weiterbetrieb der ältesten, störanfälligsten Reaktoren. Es würde auch die Phase des Atomausstiegs zeitlich stark komprimiert.
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