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Bericht 1985 Institut für Tieflagerung (1986)
| Auteur | GSF |
| Datum | 1986 |
| Classificatie | 2.01.4.10/06 (DUITSLAND - AFVAL - ALGEMEEN) |
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Uit de publicatie:
Untersuchungen endlagerrelevanter Vorgänge vor, während und nach der Flutung des Kalisalzbergwerkes Hope Dr. H.-J. Herbert Dr. K. Kühn Institut für Tieflagerung Im Rahmen von Sicherheitsbetrachtungen für ein Endlagerbergwerk in Salzformationen sind Untersuchungen zu dem theoretisch vorstellbaren Störfall ,,Wasser- oder Laugenzutritt in der Nachbetriebsphase" von Bedeutung, um mögliche Ausbreitungsmechanismen und Migrationswege von Radionukliden erkennen und abschätzen zu können. Ein solches Szenarium ist zwar wenig wahrscheinlich, kann aber nicht vollständig ausgeschlossen werden. Das Institut für Tieflagerung (IfT) der GSF führt seit vielen Jahren entsprechende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowohl in der Theorie als auch im Labor- und Technikumsmaßstab aus. Durch die beabsichtigte Flutung des 1982 stillgelegten Kalisalzbergwerks Hope der Kali+ Salz AG, ca. 30 km nördlich von Hannover gelegen (Abb. 14), bot sich dem 1fT die einzigartige Möglichkeit, entsprechende Forschungsarbeiten auf den Maßstab 1:1 auszudehnen, so daß die bisherigen Ansätze und Szenarien untermauert werden können. Voraussetzung für die Realisierung des Forschungsvorhabens war die Absicht eines regionalen Gasversorgungsunternehmens, in das stillgelegte Bergwerk Hope die bei der Erstellung von Gasspeicherkavernen anfallenden Salzlösungen einzuleiten. Anfang 1983 erarbeitete das Institut für Tieflagerung auf der Grundlage der Pläne zur Flutung des Kalisalzbergwerks Hope in Zusammenarbeit mit der Kavernen Bau- und Betriebs GmbH (KBB), Hannover, ein F+E - Programm zur Erfassung der wichtigsten Daten vor, während und nach der Flutung des Bergwerkes. Die entsprechenden Bau- und Installationsarbeiten unter Tage wurden in der außerordentlich kurzen Zeit von Juni bis Dezember 1983 durchgeführt. Sofort anschließend wurde mit den entsprechenden Messungen begonnen. Die erste Einleitung von Salzlösung in das ehemalige Kalisalzbergwerk Hope erfolgte am 12. März 1984. Ende 1985 waren von den 1,55 Mio. m³ Hohlraum ca. 1,2 Mio. m³ mit Sole gefüllt, und der Laugenspiegel hatte ein Niveau von 443 m unter der Oberfläche erreicht.
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