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Atomtechnik als Instrument westdeutscher Nachkriegs-Aussenpolitiek. Die militärisch-politische Nutzung 'friedlicher' Kernenergietechnik in der BRD (2000)
| Auteur | Roland Kollert |
| Datum | augustus 2000 |
| Classificatie | 2.01.3.10/18 (DUITSLAND - ONTWIKKELING A-BOM / PLUTONIUMEKONOMIE) |
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Uit de publicatie:
Zum 40-jährigen Bestehen der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler 1999 Die VDW wurde 1959 in Berlin von einer Gruppe prominenter Atomwissenschaftler gegründet, unter ihnen die Nobelpreisträger Max Born, Otto Hahn, Wemer Reisenberg und Max von Laue. Die Gruppe war fast personengleich mit den "Göttinger 18", die sich zwei Jahre zuvor öffentlich gegen die Atomwaffenpläne der Adenauer-Regierung ausgesprochen hatten. "Göttinger Erklärung" und Gründung der VDW waren beide Ausdruck eines neuen Verantwortungsbewußtseins der Naturwissenschaftler nach dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Aus dieser ,,Anwendung" der Uranspaltung ergab sich für viele fortan die Verpflichtung, als Wissenschaftler, auch in der Grundlagenforschung, über die möglichen militärischen, politischen und ökonomischen Implikationen und Mißbrauchsmöglichkeiten der Erkenntnisse zu reflektieren und zu informieren. Roland Kollert zeigt in der vorliegenden Studie, daß von der Adenauer-Regierung mehr angestrebt worden ist als die Ausrüstung der jungen Bundeswehr mit taktischen Atomwaffen. Adenauer, Strauß u.a. waren darauf aus, eine bundesdeutsche Kapazität zur Produktion von Atomwaffen zu schaffen. Mit der Entwicklung der Atomtechnologie für zivile Zwecke wurde die militärische Option zunächst ermöglicht und später offengehalten.
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