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Die Sicherheit deutsche Kernkraftwerke (1991)
| Author | Bundesmin. für Umwelt |
| Date | September 1991 |
| Classification | 2.01.0.00/30 (GERMANY - GENERAL) |
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From the publication:
Kernkraftwerke in der Bundesrepublik Deutschland benutzen als "Brennstoff" in der Regel Uran. Die Atomkerne bestimmter Uran-Sorten, z. B. die Isotope 233 und 235, lassen sich spalten mit Hilfe von Neutronen, das sind elektrisch neutrale Kernteilchen. Bei dieser Kernspaltung werden Energie in Form technisch nutzbarer Wärme sowie weitere Neutronen freigesetzt, die ihrerseits weitere Atomkerne spalten können. Unter geeigneten Bedingungen entsteht so eine sich selbst erhaltende Kettenreaktion. Außer Energie in enormen Mengen - 1 g Uran 235 enthält die Energie von 4t Steinkohle - wird bei der Kernspaltung auch Strahlung frei, die zum überwiegenden Teil von den radioaktiven Trümmern der gespaltenen Atomkerne, den sogenannten Spaltprodukten, ausgeht. Diese Radioaktivität ist für den Menschen gefährlich. Mensch und Umwelt vor den Strahlen zu schützen, ist das Ziel schärfster und ausgefeiltester Sicherheitsmaßnahmen in der Kerntechnik.
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